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Erste Phase des Forschungsprojekts AnGeWaNt erfolgreich abgeschlossen

Unter Einsatz der Methode der technologischen Treiber hat PFREUNDT zusammen mit ZENIT ein neues, hybrides Geschäftsmodell entwickelt.

Damit ist die erste Phase des Forschungsprojekts AnGeWaNt erfolgreich abgeschlossen.

Unter dem Stichwort „AnGeWaNt“ (Arbeit an geeichten Waagen für hybride Wiegeleistungen an Nutzfahrzeugen) ist PFREUNDT seit Januar 2019 Teil eines Förderprojekts des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das Projekt ist auf die Erschließung von Digitalisierungspotentialen zur Hybridisierung von Geschäftsmodellen, die Unterstützung von Eichprozessen (Metrologie) sowie die innovative Weiterentwicklung und Anpassung der Arbeitsgestaltung ausgerichtet. Als hybrides Geschäftsmodell wird in diesem Zusammenhang die Erweiterung von Produkten um datenbasierte Zusatzleistungen bezeichnet. 

PFREUNDT ist seit Jahren ein technologisch führender Hersteller von Wiegesystemen. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Vernetzung seiner Produkte, ebenso wie mit der Sammlung und Verwaltung von Wiegedaten in der firmeneigenen Cloud-Lösung, dem PFREUNDT Web Portal.

„Die cloudbasierte Datenverwaltung für die Kunden von PFREUNDT war gleichzeitig auch der Ausgangspunkt für unseren Einstieg in AnGeWaNt. Denn wir wollen unser digitales Geschäftsmodell weiter stärken und ausbauen, um uns zukunftssicher aufzustellen.“ erklärt Wolfgang Holtermans, Leiter der Entwicklungsabteilung bei PFREUNDT.

Im Rahmen des Projekts AnGeWaNt hat PFREUNDT in Zusammenarbeit mit ZENIT, dem Zentrum für Innovation und Technik in NRW, ein neues Geschäftsmodell entwickelt. Im Sinne der Hybridisierung möchte das Unternehmen mit diesem das reine Produktdenken hinter sich lassen. Gemäß Wolfgang Holtermans wird das Unternehmen in diesem Rahmen zunächst „für eine wichtige Kundengruppe im Bereich der Gewinnung Daten aufnehmen, verarbeiten und bereitstellen, um so diese Kunden bei der Optimierung ihrer eigenen Prozesse zu unterstützen. Später wollen wir das Angebot natürlich auf andere Kunden ausweiten.“

Zur Erarbeitung des Geschäftsmodells wurde die Methode der technologischen Treiber angewendet. Diese Methode stellt auf die systematische Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle aus technologischer Sicht ab. Ausgangspunkt sind dabei Möglichkeiten, die durch neueste Technik, insbesondere IT-Technologien, eröffnet werden. Die identifizierten Technologien bilden dabei die Grundlage des neuen Geschäftsmodells.
Weitere Informationen zur Methode „Hybride Geschäftsmodelle durch Analyse technologischer Treiber identifizieren“ sowie die Beschreibung weiterer Methoden zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle finden Sie hier.

In der nächsten Projektphase beschäftigt sich PFREUNDT nun mit der Beschreibung von Kompetenzanforderungen und der Erkennung von Qualifizierungsbedarfen, die durch das neue, hybride Geschäftsmodell bedingt werden. Denn „Unser Geschäftsmodell wird natürlich enorme Konsequenzen für unsere Mitarbeitenden haben. Angefangen in unserem Vertrieb, aber auch in anderen Abteilungen.“ So Wolfgang Holtermans. Aus den Ergebnissen der zweiten Projektphase wird anschließend ein Schulungskonzept für die identifizierten Anforderungen entwickelt.

Das gesamte Interview mit Wolfgang Holtermans sehen Sie hier.

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