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Jeder Fahrer eines Absetzkippers weiß, wie schnell er gerade fährt und wieviel Diesel er noch im Tank hat. Und wenn er effizient arbeitet und moderne Hilfsmittel nutzt, dann weiß er auch, wie schwer der Inhalt des Behälters ist, den er gerade transportiert: Ein Blick auf die Absetzkipperwaage zeigt das Brutto- und Nettogewicht.
Heinz-Wilhelm Hucke, der einen Absetzmulden-Service im westfälischen Lübbecke betreibt, arbeitet schon seit zehn Jahren mit einer Absetzkipperwaage von Pfreundt. Die positiven Erfahrungen mit diesem Gerät führten dazu, dass er zu einem neuen Lkw im Dezember 1998 auch die neueste Version der ASK-1 orderte.
Ohne Umweg zum Ziel Eine Absetzkipper-Waage beschleunigt das Arbeiten auf zweierlei Art. Erstens: Der Umweg über die stationäre Lkw-Waage entfällt; das Fahrzeug kann mehr produktive Arbeit verrichten. Auch auf der Deponie geht die Abfertigung schneller vonstatten, da man nicht mit der Zugmaschine und dem Hänger extra auf die Waage muß. Zweitens ermöglicht die mobile Wägetechnik das direkte Abrechnen mit den Kunden vor Ort. Das spart Verwaltungsaufwand.
Wägedaten schwarz auf weiß Ein dritter Vorteil: Der Kunde weiß sofort, wieviel Muldeninhalt er abholen lässt. Das sieht er nicht nur auf dem Display im Lkw-Cockpit, sondern er erhält die Zahlen wenn er will schwarz auf weiß für die eigenen Unterlagen. Denn Heinz-Wilhelm Hucke kann über den integrierten Drucker der Wägeelektronik WK 50 einen Gewichtsnachweis ausstellen. Das Messergebnis ist auf 10 kg genau das gewährleistet die Eichfähigkeit der ASK-1 nach Klasse III. Schnelligkeit und Flexibilität im Einsatz werden auch dadurch sichergestellt, dass die ASK-1 – anders als ihre Vorgängermodelle in jeder Teleskopierstellung wiegen kann. Eine zeitraubende Höhen- oder Positionsfixierung der Teleskope entfällt somit.
Funk statt Kabel Der Container-Service Hucke zählt zu den ersten Anwendern, die die ASK-1 mit der optionalen Funkübertragung der Wägedaten einsetzen. Anstelle einer Kabelverbindung zwischen Cockpit und dem Endpunkt des Ausschubsystems sorgen eine winzige Antenne an der Messzelle und eine Empfangseinheit an der WK 50 für die Datenübertragung. Dieses Prinzip ist deutlich weniger störanfällig, da kein Kabel an den Teleskopen des Absetzkippers entlanggeführt werden muss. Ideal für raue Einsätze Es versteht sich von selbst, dass die ASK-1 robust und unempfindlich ist: Sie wurde von Grund auf für den rauhen Einsatz konzipiert. Das Messelement befindet sich geschützt an den Innenseiten des Teleskopiermechanismus und beansprucht auch keinen zusätzlichen Bauraum nach oben. So kann man z.B. weiterhin niedrige Einfahrten passieren, ohne Angst vor Beschädigung des Wägesystems zu haben.
Die On board-Verwiegung beim Absetzkipper erspart den Umweg über die stationäre Lkw-Waage - und der Kunde kann sich vor Ort überzeugen, wie viel Material er abholen lässt.
Die Langlebigkeit der mobilen Wägetechnik hat Pfreundt beim Container-Service Hucke bereits unter Beweis gestellt: Schließlich ist die erste AbsetzkipperWaage des Unternehmens schon zehn Jahre alt und noch immer im Betrieb; in dieser Zeit musste der Pfreundt-Service nur einmal die Messzelle erneuern. Die neue ASK-1 hat im Verbund mit der WK 50 den Betreiber auch in puncto Verfügbarkeit noch nicht enttäuscht. Die Installation des Systems klappte ebenfalls reibungslos einschließlich der Eigenleistung: Die ergonomisch günstige Halterung der Wägeelektronik in Griffnähe des Fahrersitzes hat Hucke selbst gebaut. |